Gestatten Sie mir, hier kurz auf dieses wichtige Thema einzugehen. Es ließen sich bestimmt dicke Bücher, Forschungsberichte und Ansichten zum Thema „Allergien“ schreiben und viele sind auch schon geschrieben worden. Jedoch kommen scheinbar immer neue Erkenntnisse dazu, so dass dieses Thema wohl auch in Zukunft unendlich erscheint.


Weiterhin ist das Thema „Allergien“ immer mit einer großen Subjektivität verbunden. Das heißt, derjenige, der sich damit beschäftigt, bringt zwangsläufig auch mehr oder weniger seine eigene Meinung mit ins Spiel. Dies wird auch bei meiner Ansicht so sein, wobei ich mich natürlich bemühe, relativ objektiv, das heißt unvoreingenommen und neutral an dieses Thema heranzugehen. Ausschlaggebend für diese Stellungnahme war ein großer ganzseitiger Artikel in der Frankfurter Allgemeinen Sonntagszeitung vom 28. Juni 2009 mit dem Artikel „Keine Rosen ohne Dornen“. Ich möchte jetzt nicht den Namen der Redakteurin erwähnen, da ich wohlwollend davon ausgehe, dass sie entweder unter großem Zeitdruck gestanden oder vielleicht ein Praktikum mit der Möglichkeit selbst einmal einen Artikel zu schreiben, absolviert hat.
Guter Journalismus zeichnet sich meiner Meinung nach dadurch aus, dass intensive Recherchen, eine neutrale Einstellung und objektive Sichtweisen vorhanden sind. Zur Pflichtlektüre eines jeden in diesem Bereich schreibenden Redakteurs gehört unbedingt „Die Suppe lügt“ von Hans-Ullrich Grimm.Selten habe ich einen Bericht gelesen, der mit der Meinung der Redakteurin so einseitig belastet war. Mir stellen sich noch heute die Haare zu Berge, wenn ich diesen Artikel lese.

Um was ging es? „Keine Rose ohne Dornen“ stellte fest, dass es doch an den Naturprodukten liegen müsse, wenn die Zahl der Allergieerkrankungen immer mehr in die Höhe ginge und man sollte doch z. B. synthetische Öle bevorzugen, da wisse man genau, was sie für Inhaltsstoffe haben, denn sie wurden von Menschen im Labor zusammengesetzt, außerdem auch getestet, bevor sie auf den Markt gingen. In diesem Sinne ging es weiter mit Kosmetik, mit den gleichen Argumenten, dass das, was der Mensch im Labor herstellt, inhaltlich zu 100 % bekannt ist und man keine Überraschungen mehr erwarten muss bezüglich einer aufkeimenden Allergie.


Wie der Satz „Keine Rose ohne Dornen“ aussagen soll, ist z. B. die Anwendung von Rosenprodukten oder Rosenölen sehr kritisch zu sehen, da der Wissenschaft von mehreren hundert Inhaltsstoffen noch nicht einmal die Hälfte bekannt sind und diese demzufolge ein nicht zu unterschätzendes Risikopotenzial darstellen. Nun, ich will hier jetzt nicht auf das ganze chemiefreundliche Geschreibe eingehen und ich denke auch nicht, dass die Redakteurin gerade aus einem von der Pharmaindustrie gesponserten Urlaub zurückgekehrt war, geschweige denn, dass sie die Vorgabe bekommen hat, chemiefreundlich zu schreiben, sondern dieses Thema wurde einfach recht schlampig und sehr unvollständig recherchiert.


Lassen Sie mich trotzdem zusammengefasst erwähnen, dass synthetische Duftstoffe sehr wohl allergisch oder noch schlimmer zellzerstörend und tumorbildend wirken können. Da wären unter anderem die polyzyklischen Moschusverbindungen, die als billiger Duftstoff in allerlei Kosmetik, Seifen, Waschmitteln etc. enthalten sind. Diese Verbindungen mögen wohl beim ersten Kontakt keine Allergie auslösen, reichern sich aber im Fettgewebe des Menschen an, gehen durch die Muttermilch zum Baby über und sorgen dafür, dass das Baby schon im zarten Alter vorbelastet ist. Außerdem lassen sich diese und auch weitere synthetische Düfte nicht abbauen, sie gehen im Klärwerk durch und sammeln sich so in Flüssen und vereinzelt auch schon im Grundwasser an.

Natürlich ist es nicht von der Hand zu weisen, dass auch natürliche Rohstoffe Allergien auslösen können. Das muss jetzt nicht einmal das bekannte Öl von Eichenmoos oder Baumflechte sein, sondern heutzutage kann jeder von jedem auch noch so natürlichem Produkt eine Allergie bekommen. Dies ist aber nicht die Schuld der Natur und der Produkte daraus und es wäre ein sehr zweifelhaftes Unterfangen, hier zu sagen, dass man doch verstärkt auf synthetische Laborprodukte zurückgreifen sollte. Es stellt sich nämlich die Frage, woher es kommt, dass der Mensch heutzutage so sensibel geworden ist, dass er vieles nicht mehr verträgt, sowohl in der Nahrung wie auch in der Kosmetik. Wenn ich hier nur ein paar Produkte herausgreife, fängt das bei der Nahrung mit synthetischem Nahrungszusatz, Farb- und Konservierungsstoffen an und geht weiter über die Kosmetik mit den Seifen, Wasch- und Putzmitteln, bis zur Kleidung und Farbe etc. Da liegt es wohl auf der Hand, dass der Körper irgendwann überreagieren kann.


Das Überlebensprinzip unserer kleinen Firma beruht zum großen Teil auf der Betonung Naturkosmetik. Im Lauf der Jahrzehnte sind viele Menschen zu uns gekommen, die entnervt von allergischen Reaktionen in ihrer Hautpflege die wundersamen sanft pflegenden Naturrohstoffe kennen und lieben gelernt haben, trotz auch vereinzelter allergischer Reaktionen auf Citrusfrüchte oder Erdnüsse. Prinzipiell lässt sich sagen, dass immer stärker in der heutigen Zeit Produkte im Lebensmittelsektor und im Hautpflegebereich von natürlichen Rohstoffen an Bedeutung gewinnen und sich die Erkenntnis durchsetzt: Ich esse und pflege – was ich bin.

 

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